Bericht über das Helge Konzert in der Berliner Arena am 3. August 1997
von Till Hanisch

Ort: "Arena" Berlin-Treptow, Datum: 3.August 1997, Zeit: 21:00 Uhr

Die Musiker spielen ein jazziges Instrumentalstueck, man kann sehen, dass sich hinter der Buehne etwas bewegt. Es ist ein Mensch. Aus dem Publikum kommen Rufe: "Helge! Helge!". Dann betritt dieser Mensch die Buehne. Grosser Applaus. Es ist Helge Schneider. Bekleidet mit einem modischen blauen Anzug, Plateauschuhen und Sonnenbrille Marke "Kommissar" ("...ich nehm' die Brille jetz ma ab, setze sie aber gleich wieder auf...").

So begann mein erstes Helge-Schneider-Konzert. Es war alles so, wie ich es mir vorgestellt habe. Tolle Stimmung in der 'Arena', die uebrigens ein altes Busdepot oder sowas in der Art ist. Helge sagte, es sei die schoenste Halle, die je im Leben gesehen haette...

Die Leute waren jedenfalls gut drauf, Helge auch. Die Reihenfolge der Titel habe ich nicht mehr im Kopf. Dabei waren: Ich drueck' die Maus (long Version), Ich will frei sein, Telefonmann (in englisch, absolut unerreicht wuerde ich sagen), Fitze Fitze Fatze, Wurstfachverkaeuferin, sowie diverse Jazz-Instrumentals und Solis. Mein persoenlicher Favorit des Abends war das Lied vom Pflaumenbaum, ein echtes Helge-Schneider-Stueck, soll auf der naechsten Live CD drauf sein.

Helges Band sind Top-Leute, besonders der Gitarrist, Sandro, hat mir gut gefallen. Ich haette nur gerne Buddy Casino erlebt...

Insgesamt spielte Helge 3 Stunden, unterbrochen von einer halbstuendigen Pause, die zum trocknen der Lachtraenen benutzte. Wie gesagt, das Publikum machte gut mit, und so gab's auch noch eine Zugabe, Helge solo am Klavier. Der Abend war ein voller Erfolg, beim naechsten Konzert bin ich wieder dabei.

Autor: Till Hanisch

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