Praxis Dr. Hasenbein
Helge als Film
Am 17. Januar gab es im Berliner Astoria-Kino auf dem Kurfürstendamm eine Vorpremiere seines jüngsten Meisterwerkes. Helge konnte nicht unter den Kinogästen sein, da er einen grippalen Infekt hatte. Der Film stellt meines Erachtens alles bisherige in den Schatten. Es ist dem Helge mal wieder eine Steigerung gelungen, obwohl ihm das sicher nicht sehr schwer fiel. Dieser Film ist jedenfalls edel-popedel. Auf der anschließenden Pressekonferenz war Helge dann live dabei, trank aber, um seiner Erkältung gerecht zu werden, sehr viel Kamillentee. Während der Pressekonferenz mußte ihm dann noch ein sehr leckeres Salbei-Bonbon gebracht werden, wobei die Konferenz schon etwas ins stocken geriet. "Ich will mich aber jetzt nich wichtig machen." war sein Bemerkung dazu. Da Helge sehr viel Spaß beim Filmemachen hat, kündigte er an: "Der nächste Film kommt bestimmt!". - Und das ist gut!

Der Inhalt des Films:


In dem abendfüllenden Spieldrama PRAXIS DR. HASENBEIN geistert ein hervorragend gekleideter Helge Schneider durchs Bild. Er hat einen kleinen Sohnemann (Peter Berling als Peterchen), der immer mit seinem Ball auf der anderen Straßenseite der Ministadt spielt. An der Wand macht es tatsch, tatsch, tatsch. Doch Vorsicht, es kann ein Auto aus dem ECHTEN und sehr langen Tunnel kommen, welcher direkt in die Stadt "Kargesloch" führt, deshalb muß man immer, wenn man die Straße überquert, gucken. Erst links, dann rechts.
Peterchen
Dr. Angelika Hasenbein bringt das kleine Peterchen über die Straße
(Foto - Senator Film)
Nach der Arbeit schaut sich der Doktor Hasenbein, zusammen mit seiner Sprechstundenhilfe, schon mal gern eine Kochsendung an.

(Foto - Senator Film)
Tante Uschis (Andreas Kunze) Waisenhaus liegt im ersten Stock. Die Kinder sind bei ihr gut aufgehoben. Doch als der Hamster (Hermi-wahrscheinlich kein echter Hamster) der kleinen krank wird, muß er zum Arzt. Dr. Hasenbein aber trampelt auf dem Karton herum, weil er denkt, es wäre nur Spaß, doch die Kinder sind nun sehr traurig, jetzt haben sie keinen Hamster mehr.
isetta
Tante Uschi muß nochmal schnell zur Drogenberatung,
Hasenbein muß aber kurz was mit ihr besprechen...
(Foto - Senator Film)
Der Schneider, Herr Voss (Norbert Losch), hat eine Sehnenscheidenentzündung. Er bekommt Salbe von Dr. Hasenbein verschrieben. Er kassiert dafür reichlich 80,00 DM!!! Und die Frau des Kinobesitzers, Frau Besig (Andrea Rottmann), will nur kurz Bestrahlung, jedoch Dr. Hasenbein vergißt mehrmals die Lampe anzumachen. So verbringt sie den ganzen Tag beim Arzt!

Hasenbein

Im Käseladen und im Zeitungsladen kann Hasenbeinchen mit den dazugehörigen Künstlern ein paar lustige Sachen machen. Und nachts, wenn sein Söhnchen schläft, geht Hasenbein joggen und einmal in die Jazzbar. Doch eines Tages kommt im Radio eine Durchsage: "Seit drei Sekunden ist Krieg, alle Ärzte werden gebeten sich zu melden,......, und weiter geht es mit Musik". Als Arzt muß er natürlich an die Front. Als er nach dreißig Jahren Krieg, welche er komplett in einem U-Boot verbracht hat, wieder in sein Heimatstädtchen kommt, erkennt er es kaum wieder. Es hat sich was geändert . . .

Das ist die Filmkulisse
Ecke Baby-Dodds-Allee und Faulshohler Kamp:

Kulisse

REQUISITEN-SEITE...

Dr. Angelika Hasenbein - Helge Schneider
Peterchen - Peter Berling
Tante Uschi - Andreas Kunze
Zeitungsmann - Horst Mendroch
Kalfaktor - Bernhard "Zwiebel" Sondermann
Käsemann - Werner Abrolat
Annegreth - Carina Berns
Annegreth (erwachsen) - Andrea Vonscheidt
Carlos - Carlos Boes
Metulskie - Bernd Jungkurth
Bodo - Bodo Oesterling
Uwe - Robert Wolf
Bucklige Alte - Peter Thoms
Der große Tortellini (Taubenmensch) - Günter Kordas
Frau Besig - Andrea Rottmann
Schneider Voss - Norbert Losch
u.v.a.

Ton - Dolby Stereo
Länge: 94 Minuten